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Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 08:26 #67534

Vielleicht kann mir hier jemand helfen.

Ich habe einen Motorrradtransporthänger Typ HM75.

Der Vorbesitzer hat da wohl mal breitere Reifen eintragen lassen. 175er Reifen sind montiert und eingetragen bei 13 Zoll Felge.
Mein derzeitiger Prüfer, den ich im übrigen sehr schätze, hat mir bei der letzten Prüfung geraten, andere Felgen mit Einpresstiefe 15 mm zu montieren, derzeit sind 5-Lochfelgen mit ET 30 montiert .Der Anstand zum Hängerrahmen sei zu gering mit der derzeitigen Felge.

Ich habe nun schon stundenlang das Netz durchsucht, finde aber keine passenden Felgen mit ET15.
Hat jemand einen Tip wo ich eventuell einen passende Felge bekommen könnte?
Bin für jeden Hinweis dankbar.

PS: Ich könnte natürlich auf die Humbauer Standard Bereifung 145/13 gehen, möchte mir aber den Besuch in der Zulassungsstelle vermeiden zum umschreiben.

Bin für jeden Hinweis dankbar.

Grüße
Udo

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Letzte Änderung: von Udo.

Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 09:06 #67535

Für solche Fälle gibt es doch Distanzscheiben oder auch sogenannte Spurplatten, hast du dich diesbezüglich schon mal informiert?
Die schönste Verbindung zweier Geraden sind eine Kurve

Gruß
Ronald
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Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 11:57 #67537

Hi Ronald
Gesehen habe ich die schon.

Sind die Eintragungs und Abnahme frei?

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Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 12:57 #67540

Nein, natürlich nicht.
Aber nicht nur Spurlplatten, sondern auch andere Felgen, als die bereits eingetragenen Felgen mit einer geänderten Einpresstiefe sind einzutragen.
Bei 15mm Spurplatten brauchst Du so gut wie immer noch längere Radbolzen und wenn Du dann noch welche zumindest mit einem Festigkeitsgutachten haben möchtest bist Du in der Kombination preislich fast in der gleichen Größenordnung wie bei neuen Felgen.
(Distanzscheiben, das sind die Dinger, die wie Uscheiben unter jeden Bolzen gelegt werden, also 5 pro Rad bekommst Du üblicherweise schon seit 40 Jahren normalerweise nicht mehr eingetragen.)

Erstmal, was ist denn bereits eingetragen, also original und später zusätzlich

zul Gesamtgewicht des Anhängers

Bereifung ?
original 145-13 und später 175-13 (wirklich 175-13 oder eventuell einen anderen Querschnitt zB 175/70-13 )

zu den Felgen ?
Welche Breite zB 5 oder 5, 5 oder 6Zoll
welcher Lochkreis zB 100 /108 /112
Welcher Innenlochdurchmesser ?
welche Einpresstiefe jetzt und original?
Bei den Felgen ist entweder die Einpreßtiefe in mm angegeben oder es kann zB auch aus der Bezeichnung hervorgehen.

Beispiel für ältere VWs, die ich gerade ohne nachzuschauen aus dem Kopf weiß.
1563-1 hatte 15 Zoll -5,5 Felgenmaulbreite und 12 mm Einpresstiefe
1563-2 hatte 15 Zoll -5,5 Felgenmaulbreite und 25 mm Einpresstiefe
1563-3 hatte 15 Zoll -5,5 Felgenmaulbreite und 34 mm Einpresstiefe
1563-4 hatte 15 Zoll -5,5 Felgenmaulbreite und 40 mm Einpresstiefe

welches Auto hast Du als Zugfahrzeug.?
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Letzte Änderung: von Harri.

Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 17:12 #67541

Hersteller ist Humbaur
Typ HM75

Gesamtgewicht 750kg ungebremst

Felgen derzeit 5Jx13H2 mit ET 30 5-Loch 112er Lochkreis
Reifen derzeit 175/70R13 , das steht auch im Teil1 der Zulassungsbescheinigung
Innenlochdurchmesser 65mm

Zugfahrzeug Scoda Yeti

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Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 21:52 #67542

Ich hab jetzt mal ein bisschen rumgekugelt und für Felgen 5x112 und einer Einpresstiefe von kleiner 30 und dann auch noch einer Mittenzentrierung von 65mm sieht es wirklich etwas mau aus.
Auch für Spurplatten sind mir jetzt mit 5x 112 dann noch mit Mittenzentrierung 65 nicht gerade groß irgendwelche Teile als Angebot aufgefallen. Wenn mit anderen Mittenzentrierungen je nach Dicke, gab es Spurplatten schon ab 30 Euro bis 100 Euro mit Gutachten aber nicht mit ABE.
Mit 5mm pro Rad erreicht man bzgl eines knappen Abstandes normalerweise schon einen annehmbaren Abstand. 5mm hat den Vorteil, daaß dann man so gut wie nie neue längere Schrauben kaufen muß. Schrauben liegen sonst pro Stück zwischen 2 und 5 Euro.

Wenn jetzt nicht jemand noch entsprechendes findet, gibt es drei Möglichkeiten.

- So weiterfahren, ist ja bisher gut gegangen und die Reifen werden ja auch nicht breiter.

- 175/70 weiter fahren und dann wenn Du keine Einpreßtiefe kleiner ET 30 bekommst dann mit einer schmaleren Felge. Da muß man schauen, ob in der Betriebsanleitung eines Reifens zB 4,5 Zoll Breite aufgeführt sind.
Müßte man aber eintragen und ehe man 4,5Jx13 kauft, die Mittenzentrierung beachten und auch darauf achten, daß die gleichen Schrauben verwendet werden können.. (da gibt es entweder Kugelbund oder Kegelbund, die nicht vertauscht werden dürfen)

- die dritte Möglichkeit (die ich bevorzugen würde, weil mir die Optik der verschiedenen Breiten bei einem nicht ständig genutzten Mopedhänger egal) wäre mit den 5 Zollfelgen wieder auf Reifen in 145 (also 145/80 bzw 145/82) zurückzugehen. Dafür ist die Normfelge zwar 4 Zoll, aber auch 5Zoll ist als Alternativfelge möglich. Die Angaben zum Reifen zu 145/80 sind auf Seite 26 und zu 175/70 auf Seite 28 und bei einer Reifenbreitereduzierung von 23mm von 184 auf 161 mm Breite bedeutet das dann 12 mm mehr Platz nach innen.
Entweder hat der Vorgänger beim Wechsel auf 175/70 sogar auch nur die Reifen und nicht die Felgen getauscht (was ich für sehr wahrscheinlich halte) und dann müßtest Du Dich um keine Eintragung kümmern. Wenn die jetzt vorhanden Felgen 5x13 nur zu den 175/70ern eingetragen sind und für 145er eine schmalere Felge eingetragen sein sollte, dann gibt es zwei Möglichkeiten, entweder trägst Du nach voriger Absprache mit dem Prüfer die Kombination so, wie sein soll, ein oder Du stellst Dich dumm.
Upps, hat der Vorbesitzer der wirklich die 145er austragen lassen? Normalerweise erfolgt Eintragung anderer Reifen auf einem Anhänger doch alternativ.

Ich hatte vorhin noch nach dem Zugfahrzeug nicht ohne Grund gefragt. Ich habe gerne ein Reserverad für den Anhänger dabei und Du hast auf dem Yeti ja auch den Lochkreis 5x112 nur mit der VW Audi Mittenzentrierung 57,1 mm.
Wenn Du Dir irgendwann mal eine weitere zum Anhänger passende Felge mit Mittenzentrierung 65 mm als Reserve besorgst, dann läßt sich dieses Rad als reine Nothilfe sogar auch auf dem Yeti "halblegalerweise" auf der Hinterachse nutzen. Wenn man langsam fährt, und glaubhaft versichernd mit einem defkten Rad in der Mulde zeigen kann, daß das Ganze gerade passiert ist, gibt das normalerweise keinen Ärger mit der Polizei. VW hat normalerweise Kugelbundradschrauben und wenn das Anhängerreserverad Kegelbundaufnahme haben sollte, dann legst Du Dir halt noch 5 Kegelbundschrauben dazu. Bei einer nicht vorhandenen Mittenzentrierung läßt sich das Rad zwar nicht so schön aufstecken, aber es wird über die Schrauben auch ausreichen zentriert. Da muß man halt einmal mehr nachzieher und solange kontrollieren bis wirklich alle Schrauben fest sind.

Viel Spass
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Letzte Änderung: von Harri.

Transporthänger und Bereifung 23 Dez 2020 22:33 #67543

Hallo Harri
mit dem Anhänger -(Reserve)rad wird auf dem Yeti nicht passen. wir haben hier nur 13" und die werden nicht über die Bremsen passen.
dann lieber das Notrad auf den Anhänger und dann GANZ langsam zur nächsten Reparaturmöglichkeit.
wenn der Prüfer nur empfohlen hat und trotzdem eine Plakette geklebt hat würde ich garnichs machen höchstens wie schon empfohlen mir eine 5 mm Scheibe zum Unterlegen besorgen.
vor ein paar Jahren hatte ich mir welche bei Ebay gekauft mir einer Östreichischen ABE.

13 Zoll und LK 5x112 ist schon sehr ungewöhnlich
Gruß
Hans Günther
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Transporthänger und Bereifung 24 Dez 2020 01:27 #67544

Yeep
Ich habe beim Yeti irgendwie an eine Trommelbremse (und 13Zoll hat es doch bei einer Trommelbremse bis Audi80 Typ 82 hinten auch noch gegeben.) hinten gedacht und deshalb oben nicht nur wegen der Differentialbelastung bei unterschiedlichen Radumfang auch als Notrad nur für hinten geschrieben. Selbst das ist nervig, wegen ABS und ggf auch Luftdruckfehlermeldung
Das das Ding bei einer Scheibenbremse vorne nicht passt ist klar, bei einer Trommelbremse hinten würde ich auf jeden Fall ein Anhängerrad trotzdem versuchen mal neugierigerweise draufzustecken.

Ich geh jetzt mal auf ganz dünnes Eis, denn sowas habe ich zuletzt bei meinen Audi 100 Typ 44 gemacht und bei einer 5mm Spurplatte fällt, sowie ich das in Erinnerung habe die Mittenzentrierung normalerweise auch weitgehendst flach,. Mittenzentrierung geht, bei Spurplatten glaube ich erst ab 10 mm los. Das also jetzt aber mit großem Vorbehalt.

Die 5x112 wundern mich weniger, da die Anhängerbauer sich häufig im Autobereich bei den Hinterachsteilen von Autos mit Frontantrieb bedient haben. und dann gerne kleinere Räder verbaut haben um die Radkästen kleiner zu halten.
Was mich viel mehr wundert ist die sonst nicht sosehr verbreitete 65 er Mittenzentrierung.
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Transporthänger und Bereifung 24 Dez 2020 10:09 #67545

Danke für Eure Hilfe.

Ich habe mal den Hersteller angeschrieben, mal schauen was der sagt.

Vielleicht gehe ich auch den dritten Weg und steige aus der Hängerhaltegemeinschaft aus und hole mir einen gebremsten Hänger.
Ungebremst ist der Yeti bei 600 kg maximale Anhängelast, gebremst um die 1300kg. Da geht dann auch nur eine Maschine auf dem Hänger um nicht zu schwer zu werden.
Das auf die 750kg aufzulasten ist sicher auch nicht mehr so einfach. Kenn mich da nicht aus.

Danke

Udo

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